Bei Alzheimer-Demenz kommt es zu krankhaften Veränderungen im Gehirn. So verändert sich innerhalb der Gehirnzellen ein Eiweiß namens Tau. Gleichzeitig lagert sich um die Gehirnzellen herum ein anderes Eiweiß ab: Beta-Amyloid. Dadurch werden Verbindungen innerhalb und zwischen den Hirnzellen zunehmend gestört und Gehirnzellen sterben nach und nach ab. Die Gehirnleistung nimmt ab. Das kann das Gedächtnis, die Wahrnehmung oder das Erinnerungsvermögen betreffen. Probleme tauchen dann oft bei komplizierten Denkprozessen, beim Merkvermögen und der Orientierung auf.
Von den ersten Veränderungen im Gehirn bis zu den ersten erkennbaren Symptomen vergehen meist zehn bis 15 Jahre. Dann kann das Gehirn die Defizite nicht mehr kompensieren. Es kommt zu Wortfindungsstörungen und Betroffene können Alltags-Situationen wie etwa das Kochen nicht mehr meistern.
Der hier gezeigte Ausschnitt stammt aus einem Beitrag der Doc Fischer Sendung vom 8. Mai, in dem ihr noch mehr Infos zum Thema Alzheimer finden könnt:
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